Vakuum-Druck-Gießgerät: Nautilus CC plus
Dieses Gerät wird in der Zahntechnik zur Herstellung von metallischen Anteilen beim Zahnersatz eingesetzt. Dazu gehören z.B. Kronen, Brücken und Gerüste von Modellgussprothesen. Den Schmelzvorgang der angewählten Legierung sowie der eieigentliche Gießvorgang erfolgt vollautomatisch. Für jeden Gußvorgang wird ausschließlich neues Metall verwendet. Vergossene Legierungsreste werden vom Hersteller umgetauscht und wieder aufbereitet. Diese Technik ermöglicht stets optimale und gleichbleibende Gußergebnisse. Für eine nachweisbare Qualitätssicherung werden Gussprotokolle automatisch gespeichert.

 

Laserschweißtechnik
Die Laserschweißtechnik ist eine Fügetechnik die ohne zusätzliches Material wie Lot oder Klebemittel auskommt. (Zulege-) Material in Form von Laserschweißdraht besteht immer aus der gleichen Legierung wie die zu verschweißende Metallteile selbst. Dadurch wird die Anzahl der verwendeten Materialien für die Herstellung von Zahnersatz reduziert und das Allergierisiko für den Patienten gesenkt.

 

Keramikofen/Pressofen
Der spezielle Brennofen dient zur Herstellung von Keramikverblendungen in der Kronen- und Brückentechnik. Je nach Zahnfarbe werden die einzelnen Keramikmassen ausgemalt, mit dem Pinsel auf das Gerüst „geschichtet“ und anschließend gebrannt. Bei diesem Sinterprozeß werden die Partikel der verschiedenen Massen zusammen gebacken. So erhöht man homogene Verkleidungen mit einem natürlichen und äußerst ästhetischen Aussehen.
Mit der zusätzlichen Pressfunktion des Ofens lassen sich außerdem Keramikkronen und Brücken, Inlays, Onlays und Veneers aus Presskeramik herstellen. Hierbei werden Keramikpellets zunächst vom Ofen „verflüssigt“ und dann in die entsprechenden Muffeln (Pressformen) gepresst. Mit diesem Verfahren lassen sich ebenfalls sehr ästhetische Zahnrestaurationen herstellen.

 

Laborturbine
Das Handstück hat die Funktionen der Turbine, Luftdüse und Spray. Die Laborturbine wird für die Bearbeitung von Zahnersatzkomponenten aus Keramik, Zirkonoxid oder auch Titan eingesetzt. Keramische Materialien lassen sich schonend bearbeiten und erhalten eine höhere Oberflächenqualität unter der Aktivierung des Wassersprays. Die optimale Arbeitsdrehzahl liegt bei ca. 270.000 min-1. Die erhöhte Abtragerate reduziert die Entstehung der Mikrorisse, nebenbei verdoppelt sich die Lebensdauer der Werkzeuge.

 

Galvanotechnik
Bei der Galvanotechnik wird die Energie des fließenden Stroms genutzt, um Metalle abzuscheiden. Im galvanischen Bad fließt Gleichstrom, der die Übertragung von Goldpartikeln (Goldflüssigkeit) auf die vorbereitete Fläche des Objektes aussondert – ein Effekt der Elektrolyse. Das Gerät eignet sich für die Herstellung von hochwertigen Kronen, Brücken oder Inlays auf Goldbasis (>99%) mit anschließender Kermaikverblendung. Ebenfalls können ältere, verschlissene Teleskoparbeiten mit einer gezielten, gleichmäßigen Friktion (verbesserte Abzugskraft) aufgerüstet werden.

 

Abdampfer/Dampfstrahlgerät
Ein Dampfstahlgerät reinigt und befreit Kleinteile, zahntechnische Arbeiten und Instrumente von Fetten, Klebewachs, Beizmitteln und anderen Verschmutzungen.

Verunreinigungen werden gründlich und umweltschonend ohne chemische Zusätze mit Heiß-/Nassdampf entfernt.

 

Microclean Reinigungsgerät
Das Reinigungsgerät vereint die sanfte chemische Reinigung (Flüssigkeit) und die mechanische Reinigung (Nadeln). Magnetische Rotation ermöglicht eine schonende, effiziente und abrasionsfreie Säuberung von Metall- und Kunststoffobjekten. Entfernt mühelos starke Verschmutzung wie Plaque und Zahnstein. Reinigungsvorgang variiert nach Verschmutzungsgrad und Anwendungsgebiet. Erhebliche Verbesserung gegenüber Reinigungstabs und Ultraschallbad.

 

Glanzgerät (Galvano)
Das elektrolytische Glanzgerät verhilft alten Modellgussprothesen zum neuen Glanz. Dieses Galvanoverfahren trägt kleinste Verunreinigungen und Oxidationen vom Modellguss ab. Optimale Ergebnisse durch Temperaturregler, Objektbewegung und stufenlose Einstellung von bis max 7,5 bzw. 30 Ampere.

 

Fräsgerät der Extraklasse
Das Fräsgerät punktet mit Ergonomie und dem 3D Fräsarm. Die Kugelführung vereint Beweglichkeit mit höchster Präzision. Beste Ergebnisse lassen sich mit entspanntem und ermüdungsfreiem Arbeiten optimieren. Mit der arretierbaren Magnetspannung findet der Modelltisch jeden grazilen Standpunkt. Zudem erlaubt das einstellbare Drehzahlbereich von 1.000 - 50.000 min/1 feinste Abschlüsse.

 

Elektrisches „noflame"
Ein elektrischer Bunsenbrenner in Form einer kompakten Induktionsheizung ersetzt die offene Flamme. Das Modellierinstrument wird in der Spulenöffnung bei minimalem Stromverbrauch sekundenschnell erhitzt.

 

Druckluftkompressor
Der Kompressor besitzt eine Membran-Trocknungsanlage und einen Ölabscheider. Fremdkörper aus der Luft und Kompressoröl filtert die Anlage automatisch. Die Duo-Tandem-Version gewährt Geräten und Technikern kontinuierliche und gleichbleibende Druckluft.

 

Wachstauchbecken
Das Wachstauchbecken reguliert die Arbeitstemperatur für ein schonendes Erwärmen von Modellierwachsen. Besonders hochwertige Wachsbestandteile werden ohne Qualitätsverlust verarbeitet.

 

Vakuum-Anmischgerät
Das kompakte Vakuum-Anmischgerät wird für alle üblichen Abform- und Modellmaterialien wie Gipse, Einbettmassen und Silikonen eingesetzt. Die hochwertige Vakuumpumpe und der leistungsstarke Motor gewähren homogene und blasenfreie Mischergebnisse.

 

Ultraschall-Reinigungsgerät
Das Reinigungsgerät sorgt für gründliche und schonende Reinigung von Kronen, Prothesen, oder getragenem, herausnehmbaren Zahnersatz. Hochfrequentierte Schwingungen im Wasser erreichen selbst kleinste Schmutzpartikel wie Feinstaub sowie andere Ablagerungen auch an unzugänglichen Stellen. Präparate im Wasser können zudem einen desinfizierenden Effekt erzielen.

 

Rüttler
Der Rüttler ist ein elektromagnetisch betriebener Vibrationskörper. Er verteilt die vorgemischten Abformmaterialien wie z.B. Gips oder Einbettmassen in die jeweilige Gussform oder Behälter. Die durchgerüttelten flüssigen bzw. zähflüssigen Materialien verbreiten sich gleichmäßig und vor allem blasenfrei in der Form.

 

Trimmer mit Diamantscheibe
Unerlässlich bei der Herstellung von Gipsmodellen. Der Motor versetzt die diamantenbesetzte Schleifscheibe in Rotation. Der Trimmer erreicht eine Geschwindigkeit von 3.000 U/min. Die integrierte Wasserspülung sorgt für die erforderliche Reinigung der Schleifscheibe. Mit Hilfe des Trimmers lassen sich Gipsmodelle mühelos beschleifen und in Form bringen.

 

Vakuum-Tiefziehgerät
Mit dem Tiefziehgerät werden Kunststoffschienen hergestellt. Zunächst erhitzt das Gerät die spezielle Kunststofffolie, auf die vorgegebene Temperatur. Der berührungslose Temperatursensor bestimmt den optimalen Tiefziehzeitpunkt und ertönt mit einem Signal. Die Folie wird mit Hilfe von Vakuum auf das vorgefertigte Modell gezogen. Nach Abkühlung folgt die weitere Bearbeitung und Ausarbeitung.

 

Wachsmodelliergerät
Das Wachsmodelliergerät dient als Hilfsmittel zur Vorbereitung der Modellherstellung. Gradgenaue Einstellung der Arbeitstemperatur von 50 - 200 °C verhindern den Qualitätsverlust von Wachsbestandteilen bei der Verarbeitung.

 

Polymerisations- bzw. Drucktopf
Der Drucktopf dient zur Aushärtung von Kunststoffen. Modellformen werden direkt nach der Kunststoffbefüllung in den Topf gelegt. Der Topf ist mit warmen Wasser gefüllt und wird luftdicht verschlossen. Unter hohem Druck folgt die sogenannte Polymerisation. Der chemische Prozess härtet und stabilisiert den flüssigen Werkstoff zur Endform von Hartkunststoff.

 

Sand-/Punktstrahlgerät
Der Sandstrahler verfügt über vier Behälter mit unterschiedlichen Stahlmitteln. Das ausgewählte Stahlmittel bzw. die feinen Sandkörner werden mittels Luftdruck beschleunigt. Ablagerungen auf Prothesen oder Einbettmasserückstände auf Guss- oder Pressobjekten können mühelos entfernt werden. Um einen besseren Haftverbund verschiedener Materialien untereinander zu erreichen, können Oberflächen zur Konditionierung abgestrahlt bzw. aufgeraut werden.

 

Vorwärmofen
Vorwärmöfen werden in der Dentaltechnik meist zum kontrollierten „Ausbrennen“ von Gießformen und Einbettmassen für z. B. Modellgussprothesen eingesetzt. Das jeweilige Modell wird dazu in einen hitzebeständigen Behälter, die sogenannte Muffel, gelegt. Diese wird dann mit einer feuerfesten Masse gefüllt, bevor sie in den Ofen gelegt wird. Die Muffel schützt den Modellguss vor der direkten Wärmeeinstrahlung und lässt diesen materialschonend erhitzen bzw. ausbrennen.